Barbarossa in Tavira. Ein Gedicht aus gegebenem Anlaß. 25. Juni 2016

Etwas verletzt durch klimatische Eingriffe

setzt sich Barbarossa aufs Pferd

und reitet die südliche Route.

Informiert über die Netze der Zeit

(rundumschwirrende Papiere, handentworfen)

sucht er Anschluß an SÜDEN.

Die klimatischen Verletzungen

finden in Tavira ein blau überstrahltes Ende.

In der lingua franca der Zeit

einer Art spätvulgärlatein

berichtet man dem Rotbärtigen

von 90 oder so Frauen im Paradies.

Er, Barbarossa, willigt ein.

Die Erschütterungen des Klimas

die Widrigkeiten des grauen Zirkus at home

schüttelt er ab.

90 oder so Frauen, dunkelgebräunt

und schwarzungefärbt sind in der Nacht

bei Sternenlicht anwesend.

Der Rio Gilhao leuchtet nächtlich.

Am Ponte Romana ertönt römische Musik

zum Stadtfest (Festas Cidade) am Juniende

hat man Lautsprecher aufgebaut.Tavira. Kachelbild.

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