„Eng sind die Schiffe“. Ein Bilderzyklus

Es waren keine politischen Bilder im Verständnis einer Ideologie, mit denen ich Ende der 1960-er Jahre in den PLANET MEER eintauchte. Ich erfand „submarine Strukturen“, die den künstlerischen Erfahrungsraum im Meer artikulierten. Zugleich war mir die Gefährdung des PLANET MEER überdeutlich. 

„Der PLANET MEER ist in höchster Gefahr. Ist da die Konzeption einer KUNST und UMWELTFORSCHUNG UNTER WASSER nicht zu optimistisch?“ Ein Zitat aus dem 1972 in deutscher und spanischer Sprache erschienenen Buch  von mir, dass den PLANET MEER als Künstler zu erfassen, zu gestalten suchte.

Am Ende des ARD Filmes „Planet Ozean“ überfliegen wir die Riffe der Bahamasinsel Long Island. Gegen den Fluglärm schreie ich die Gefährdung dieser Riffe ins Mikrofon. 

Jetzt arbeite ich an einem Bilderzyklus, der als Titel einen Text von Saint-John Perse aus seinen „Seemarken“ aufnimmt: „Eng sind die Schiffe“. Menschen, Kulturembleme,  biosphärische Wesen (Vögel, Radiolarien…) treffen auf engem Raum aufeinander.

"refuge-refugier-refus", Acryl/Collage, 60x60x3,5 cm,
„refuge-refugier-refus“, Acryl/Collage, 60x60x3,5 cm,

%22Drawning Infanta%22.2016%22Brücke übers Meer%22.2016

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